Dezember 01, 2017

Schnipsel im November'17

Sie können einfach nicht anders. Wenn die Grünen nicht einmal pro Woche etwas verbieten dürfen, sind sie nicht glücklich.


Spanien erinnert mich in diesen Tagen daran, welche Gefahr für die Freiheit besteht, wird dem Staat zu viel Macht gegeben.


Prof. Dr. Heinz Bude meint in einem recht informativen Vortrag, dass in den USA in den letzten zwanzig Jahren die Lebenserwartung für weiße Amerikaner mit geringer Schulbildung um drei Jahre gesunken ist, bei Frauen um fünf Jahre, und dass das auf jeden Fall ein deutliches Zeichen für eine Verschlechterung der Situation sein. Zumindest für die betroffene Bevölkerungsgruppe. Insgesamt sei die Lebenserwartung gestiegen, doch insbesondere die Menschen die ihr Einkommen aus einfachen Dienstleistungen haben, sind die großen Verlierer. Ich lass das jetzt mal so stehen.

November 28, 2017

Der Einwanderer als Frontier

Es war kein Zufall dass ich Stuttgart landete, obwohl ich zu dieser Stadt keinerlei Bezug hatte. 1983 war das, als ich per Ausreiseantrag mit meiner damaligen Familie die DDR verlassen konnte. Zwei Freunde von mir, aus unserer Oppositionellengruppe, welche wiederum hauptsächlich aus der Jungen Gemeinde meines Jahrgangs hervorging, hatten schon vor uns die Zone verlassen und lebten hier. Allerdings war der Weg in den Südwesten nicht so selbstverständlich, die erste Option war der Niederrhein, eine nette Stadt Namens Kevelaer, auch als Wallfahrtsort bekannt, stand oben an. Eine Patentante von mir war hier zu Hause, eigentlich war sie eine Cousine meiner Mutter und in dem gleichen schlesischen Städtchen wie sie geboren. Sie hatte schon eine Wohnung für mich und meine Familie besorgt, viel besser hätte der Neubeginn eigentlich kaum sein können. Dennoch entschieden wir uns

November 01, 2017

Der Erklärer

Niemals geht der Erklärer ohne seinen Taschenspiegel aus dem Haus. Meist hat er auch ein Schminkköfferchen dabei. Dabei ist er gar nicht eitel, der Spiegel dient nur der Selbstvergewisserung wer er eigentlich ist. Es muss sich ständig selbst überprüfen, ob da vielleicht irgendein Fussel an ihm haften geblieben ist, irgendwas was da nicht hingehört. Kürzlich hat er sich einen Selfie-Stick zugelegt, damit geht diese Überprüfung etwas unauffälliger. Ohne Spiegel kann der Erklärer nicht sein. Niemals würde er sich morgens vor die Tür trauen, ohne sich gewissenhaft davon überzeugt zu haben, dass alle Kleider zueinander passen, die Frisur auch, ob die Rasur gründlich war.

Alle seine Kleider sind grau, nur zu ganz besonderen Anlässen traut er sich, ganz behutsam, etwas Farbiges zu tragen. Niemand soll falsche Schlüsse über den Erklärer ziehen können.

Oktober 31, 2017

Schnipsel im Oktober'17

Ich habe als Jugendlicher in der DDR statt Karl-Marx-Stadt, immer Chemnitz gesagt, womit natürlich ein Statement verbunden war. Wird das auch bei Weihnachts- oder Wintermarkt so sein? Derjenige der bewusst den alten Namen benutzt wird erkennbar als, hmm, vielleicht als Reaktionär? Die Frage ist doch: Warum wurde der Name des Festes geändert? Es muss ja einen Grund haben, warum das Wort Weihnacht nicht mehr verwendet wird. Die Frage nach dem Warum macht klar, dass es sich keineswegs nur um eine banale Sache handelt.


„Der Consumer Report, das amerikanische Pendant zur Stiftung Warentest, rät mittlerweile vom Kauf gebrauchter Teslas wegen Qualitätsmängeln ab.“ Bin gespannt wenn die Blase „Tesla“ platzt.